Deutsche Evangelische Kirchengemeinde lissabon

Herzlich Willkommen!  -  Bem-Vindo!

Liebe Besucher,

wir freuen uns sehr, dass Sie uns im World Wide Web gefunden haben... und laden Sie gerne ein, alle unsere Angebote auf dieser website zu nutzen. Bitte lesen Sie vorab unsere Datenschutzerklärung  und nutzen Sie unsere Dienstleistungen nur, wenn Sie mit den dort aufgeführten Richtlinien einverstanden sind -  Herzlichen Dank!

Liebe Mitglieder und Freunde, liebe Besucher und Gäste,

 

Herzlich laden wir Sie ein, zu unseren Gottesdiensten sowie allen anderen Veranstaltungen bei uns in Lissabon! Die Deutsche Evangelische Kirchengemeinde Lissabon möchte sich Ihnen auf diesen Seiten gerne vorstellen. Sie finden hier Informationen rund um unser Gemeindeleben, über Veranstaltungen und Aktionen sowie vielfältige Kontaktmöglichkeiten zur deutschen community in Portugal. 

 

Pfarrer Peter Oßenkop
Pfarrer Peter Oßenkop

Wir feiern Gottesdienst jeden Sonntag um 11.00 Uhr in unserer Kirche nahe der Praça de Espanha. Parallel dazu gibt es immer ein Angebot für Kinder. Nach einem gemeinsamen Auftakt in der Kirche werden unsere kleinen Besucher während des Kindergottesdienstes im Gemeindehaus betreut.

 

Im Anschluss laden wir dann zum Kirchkaffee oder Imbiss ins Gemeindehaus ein oder draußen in unseren schönen Kirchgarten. Alle Gottesdienste, Veranstaltungen und Angebote sind unter dem Menüpunkt AKTUELLES und/oder im TERMINKALENDER aufgeführt. Unsere Adresse sowie eine Wegbeschreibung zu unserer Kirche finden Sie unter KONTAKT. Wer gerne regelmäßig über alle Veranstaltungen informiert werden möchte, kann sich auch kostenlos und unverbindlich für unseren NEWSLETTER anmelden, der einmal monatlich per E-Mail verschickt wird.


 

Wir sind eine der ältesten deutschen evangelischen Auslandsgemeinden weltweit. Darum mag es sich lohnen, in unserer GESCHICHTE zu stöbern. Wir leben in Verbundenheit mit unseren deutschsprachigen evangelischen Schwestergemeinden in Porto, am Algarve und auf Madeira. Sie finden diese Gemeinden unter EVANGELISCH IN PORTUGAL.

 

Besuchen Sie uns gerne auch bei FACEBOOK oder hinterlassen Sie Ihre Kommentare oder Anregungen in unserem GÄSTEBUCH.

 

Aber ganz egal, ob Sie zu Besuch sind und nur mal reinschnuppern möchten, als Tourist einen Gottesdienst besuchen, für eine begrenzte Zeit in Portugal leben und Anschluss suchen oder einfach neugierig sind – Wir freuen uns auf Sie!

 

Es grüßen Sie und euch herzlichst,

 

Der Gemeindekirchenrat der Deutschen Evangelischen Kirchengemeinde Lissabon (DEKL),

Pfarrer Peter Oßenkop

 


Termine im September 2018

Bitte auf das Bild klicken!
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Liebe Freunde und Mitglieder der DEKL!

Nach zwei langen Monaten Sommerpause möchten wir euch alle wieder herzlichst zu unseren Gottesdiensten und Veranstaltungen einladen, die im Monat September stattfinden! Wir hoffen, ihr hattet erholsame Ferien und auch einmal Zeit, die Seele baumeln zu lassen. Wie nur unschwer zu sehen ist, wurde das Titelbild dieser Ausgabe nicht in Lissabon aufgenommen. Es zeigt das wunderschöne Douro-Tal mit seinen fruchtbaren Hängen und Reben, die dieser Tage voller schwerer Trauben sind. Der September ist Erntemonat in Portugal. Die Trauben werden gepflückt - am Douro noch per Hand - und zu köstlichem Tafel- und Portwein verarbeitet.


Liebe Freunde, wir wünschen auch euch eine gute "Ernte" in diesem Monat September! Einen vollen Korb mit allem, was ihr gesät und gepflückt habt, und auch mit dem, was noch ein wenig Zeit zur Reife oder Verarbeitung braucht. Nehmt gerne teil, an dem was wir euch anbieten und wozu wir euch einladen. Die Termine finden sich unter "Aktuelles" oder per Klick auf das obige Bild. Wir freuen uns auf euch!


Der Gemeindekirchenrat

 


+++ achtung +++

neue anmeldung für den Newsletter erforderlich!

Liebe Freunde und Abonennten unseres monatlichen Newsletters,

 

Aufgrund der europäischen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO), die seit dem 25. Mai 2018 in Kraft getreten ist, müssen die Empfänger unseres kostenlosen E-Mail-Newsletters nochmals ausdrücklich bestätigen, dass wir Ihnen Informationen per E-Mail zukommen lassen dürfen.

 

Wer dieses also...

1. ..noch nicht bereits getan hat (wir haben hierzu am 16. Mai einen Newsletter verschickt);

2. ..bislang unseren Newsletter schon erhalten hat..

3. ..und das auch in Zukunft gerne weiter tun würde, der kann diese Einwilligung ganz einfach erteilen, indem er auf den Link "Ihre Einstellungen ändern" klickt, der im Fußbereich eines jeden verschickten Newsletters erscheint. Direkt daneben erscheint ein weiterer Link, falls man den Newsletter mit einem "Klick" abbestellen möchte.

 

Wem das alles jetzt zu kompliziert erscheint, der kann uns auch gern einfach ein kurzes E-Mail an info@dekl.org schicken, in dem die Einwilligung zum Bezug des Newsletters nochmals kurz formuliert ist oder aber in dem um Aufnahme in unseren Verteiler gebeten wird.  Wir werden uns dann umgehend darum kümmern. Eine digitale Neuanmeldung für unseren Newsletter befindet sich im Fußbereich dieser website oder ist hier möglich. Unser Tipp: Bitte schauen Sie bei der Kommunikation via Newsletter auch immer einmal in Ihren Junk- oder Spam-Ordner. Dort verstecken sich unsere E-Mails nämlich gerne mal...

 

An Personen, von denen wir keinerlei Einwilligung erhalten, dürfen wir zukünftig leider keinen Newsletter mehr versenden. Wir würden uns sehr freuen, Sie auch in Zukunft über alle Neuigkeiten und Veranstaltungen unserer Gemeinde auf dem Laufenden zu halten und Sie bald wieder bei uns begrüßen zu dürfen!

 

Ihre Pastoren und der Gemeindekirchenrat

 


Der neue Bote ist online...

Der Bote aus Lissabon Nr. 3 /2018

Bitte klicken Sie einfach auf das Bild, um zu unserem Download-Bereich zu kommen. Dort finden Sie auch ältere Ausgaben des "Boten aus Lissabon".

 


Pfarrer Peter Oßenkop stellt sich vor

„Das ist meine Freude, dass ich mich zu Gott halte und meine Zuversicht setze auf Gott den Herrn“ (Psalm 73,28)

 

Dieses Wort war vor über 50 Jahren mein Konfirmations-spruch: ein gutes Wort, das aber immer wieder genährt, erneuert werden muss durch Erfahrungen im Leben, die Zuversicht begründen. Damit  Sie, liebe Menschen in der Lissaboner Gemeinde, mich näher kennenlernen, möchte ich von Erfahrungen erzählen, die mich persönlich in meinem Glauben geprägt und bestärkt haben, und dadurch anregen, dass jede und jeder nach solchen Spuren Gottes im persönlichen Leben sucht. So wissen Sie mehr über mich als mein Alter (69 Jahre), den Familienstand (unverheiratet) und die letzten Tätigkeiten (Pfarrer in der Bremer Innenstadt, im Ruhestand Auslandsdienst in Kiew).

 

Ich fange an zu erzählen von Erfahrungen, die jeder machen kann, die für mich aber mehr bedeuten: Vor 27 Jahren brach ich auf ins Unbekannte, weg von meiner Heimatstadt Bremen auf eine Auslandspfarrstelle in Zypern und den arabischen Ländern, wo ich dann sieben Jahre lang bleiben sollte: Ich fuhr mit dem Liegewagenzug von Bremen nach Italien, und von dort mit dem Schiff nach Zypern, mehrere Tage lang. Wie ich so im Liegewagen lag und dann in der Koje auf dem Schiff, habe ich gedacht: Da liegst du nun hier, du kannst es nicht steuern, du musst es geschehen lassen. Du musst dich auch nicht anstrengen, um an den neuen Ort zu kommen. Du wirst getragen. Einer trägt dich durchs Leben. Darauf kannst du vertrauen.

 

Etwas Ähnliches erlebe ich beim Wandern, was ich besonders gern tue: Jeder Schritt ist eine Vertrauensübung: Du hebst einen Fuß vom Boden, hast ihn für einen Augenblick in der Luft, du setzt ihn auf den Boden und vertraust darauf, dass der Boden hält. Immer wieder den Boden unter den Füßen zu spüren, das ist eine wunderbare Erfahrung beim Wandern. Ich vertraue mich dem Boden an und bekomme dadurch eine Ahnung vom Grund des Lebens, der uns trägt.

 

Noch eine Erfahrung, die mich auf den Gedanken bringt, dass das Leben mehr ist als das, was ich daraus mache: Ich spiele Klavier, habe ein Stück gründlich geübt, und nun spiele ich es: Ich merke, die Finger laufen wie von selber. Ich denke überhaupt nicht mehr an Fingersätze, an schwierige Stellen, sondern die Musik spielt in mir, in meinen Fingern, in meiner Seele, reißt mich mit. Ich überlasse mich der Musik und dem, was sie mit mir macht. Es ist eine Erfahrung des Schwebens, eine Leichtigkeit jenseits aller Anstrengung.

 

Auch Worte haben sich mir eingeprägt: ich verstehe sie als Worte Gottes an mich persönlich: In einer Zeit, die für mich persönlich nicht leicht war, wurde plötzlich etwas für mich lebendig, woran ich jahrzehntelang nicht mehr gedacht hatte: In meiner Studienzeit hatte mir ein Freund einmal eine Postkarte geschrieben, auf der nichts anderes stand als der Satz: Gott liebt wahnsinnig. Damals hatte ich das als Ausdruck jugendlichen religiösen Überschwangs angesehen, wofür ich nicht so eine Antenne hatte. Er schien auch verliebt zu sein. 30 Jahre später später fiel mir auf einem Spaziergang diese Postkarte wieder ein, dieser Satz, und auch die Handschrift trat vor mein inneres Auge. Und ich wusste: Ja, so ist es. Das ist die Quelle von allem, das ist das Licht, in dem ich das Leben, die Menschen, Gott und auch mich selber sehen darf. Es ist das keine neue Erkenntnis, die sich mir nach langem Grübeln aufgrund intensiven Nachdenkens erschlossen hätte, denn den Gedanken als solchen wusste ich natürlich schon immer. Es war vielmehr eine Art Erleuchtung, die mir da persönlich aufgeblitzt ist, die mich aber seitdem bestimmt und die ich mir täglich bewusst mache.

 

Ich denke in diesem Zusammenhang auch daran, dass sich mir bei einer Grauen-Star-Operation, also in einer extremen Situation, wenn die Augenlinse ausgewechselt wird, völlig unbeabsichtigt die Worte des 73. Psalms sich einstellten. Ich hatte es mir nicht vorgenommen, mir nicht gesagt: Jetzt denkst du an ein Bibelwort, und daran hältst du dich fest. Nein, es stellte sich von sich aus ein: „Dennoch bleibe ich an dir stets an dir, Gott; denn du hältst mich bei meiner rechten Hand, du leitest mich nach deinem Rat.“

 

Warum erzähle ich das? Wenn es doch nur etwas Persönliches ist, was andere nicht in derselben Weise nachvollziehen können. Ich erzähle es, weil ich überzeugt bin, dass der Glaube zu einer lebendigen Kraft wird, wenn er sich an Erfahrungen und Erlebnissen festmacht, die einen persönlich berühren, die einem sagen: Ja, das ist es, worum es letztlich im Leben geht. All der alltägliche Kram, ja, auch manche Angst und viele Sorgen werden einen dann nicht so in Beschlag nehmen, vielleicht sogar ganz abfallen. Bei allem Schaffen, was uns Tag für Tag beschäftigt, wird dann die Freude, dass ich mich zu Gott halte, im Vordergrund stehen. Solche Freude wünsche ich uns allen.

 

Ich bin gespannt, wie der Weg aussieht, auf den Gott mich jetzt führt, und welche Erfahrungen in Lissabon auf mich warten.

 

Peter Oßenkop

 

 

Neu: Offene Tür im Gemeindehaus und Sprechstunde des Pfarrers

Eine Tasse Kaffee im Gemeindehaus als Einladung zum Gespräch: So stelle ich mir künftig den Dienstagnachmittag der offenen Tür im Gemeindehaus vor. Jede und jeder ist eingeladen vorbeizuschauen und Platz zu nehmen.

 

Jeden Dienstag in der Zeit von 16- 18 Uhr erwarten wir Sie: der neue Pfarrer und Lea, die neue Mitarbeiterin im Freiwilligkeitsdienst; auch das Gemeindebüro ist in dieser Zeit besetzt. Wir freuen uns über gute Gespräche über Gott und die Welt, lebhaften Erfahrungsaustausch und manche Anregungen für das Gemeindeleben. Wenn Sie an diesem Nachmittag in Ruhe mit dem Pfarrer sprechen wollen, kann das ungestört im Nebenraum erfolgen. Auch Seelsorgegespräche können vereinbart werden.

 

Das ist ein neues Angebot. Ich würde mich freuen, wenn dieser Nachmittag Anklang findet und ich dabei viele von Ihnen kennenlerne.

 

 

 

 

Deutsche Evangelische Kirchengemeinde Lissabon

 Igreja Evangélica Alemã de Lisboa

 

Telefon: (00351) 217 260 976

Avenida Columbano Bordalo Pinheiro,48

1070-064 Lisboa, Portugal

 

E-Mail: info@dekl.org

www.dekl.org